Die Geschichte des Polsumer Möppel

... oder der Versuch einer Deutung des Begriffs „Polsumer Möppel“ An der Namensgebung „Möppel“ könnten rheinische Einflüsse beteiligt sein. Denn für die katholische Kirche Polsums war früher der Kurfürst von Köln zuständig. (Das kurkölnische Kreuz findet man auch in dem Marler Stadtwappen wieder. Man kennt aus dem Kölner Sprachgebrauch die Formulierungen: „’ne fiese Möpp“ oder „möppeln“. Das bedeutet, sich gegen die Obrigkeit auflehnen und “Dampf abblassen“. Andere Quellen verweisen darauf, dass der Möppel ein kleiner Hund war. Er war weder Spitz noch Fox, hatte aber auch etwas vom Dackel, den man scheren (möppeln) ließ. Der Möppel soll ein ausgezeichneter Wachhund gewesen sein: struppig, widerstandsfähig, anspruchslos, aber immer wachsam. Beide Deutungsversuche des Namens „Polsumer Möppel“ stimmen in einer Hinsicht überein: Der Möppel ist wachsam, widerstandsfähig, äußert seine Meinung und lässt sich nichts gefallen!